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Erfahrungsbericht

Ich
war Reservist

Zwei Jahre. Eine Bewerbung. Und das BAPersBw. Meine Erfahrungen mit dem Personalmanagement der Bundeswehr und warum eine millionenteure Werbekampagne nicht genügt. Als Text & Kurzhörbuch.

Motivation

Warum dieser Text entstanden ist und wie er verstanden, gelesen und gehört werden sollte.

Zwei Jahre lang war ich Reservist. Auf Anraten des Karrierebüros bewarb ich mich gleich zu Beginn als Offizier der Reserve. Was ich mit der Abgabe meiner Bewerbung im Rahmen des Personalmanagements der Bundeswehr erlebte, war eindrücklich.

Ich möchte nicht anklagen. Aber ich möchte kritisieren. Konstruktiv und mit der Absicht, durch die Schilderung meiner Erlebnisse an der richtigen Stelle etwas Positives zu bewegen.

Darüber hinaus möchte ich mit meiner Erzählung all jenen, die ebenfalls erwägen, sich als Offizier der Reserve zu bewerben, Informationen mit auf den Weg geben, die ich mir selbst auch zu Beginn dieser Reise gewünscht hätte.

Mir ist bewusst, dass einige Textpassagen an der einen oder anderen Stelle überheblich wirken können. Beim Lesen und Hören meiner Erzählung braucht es eine gewisse beobachtende Distanz zur Subjektivität eines Erlebnisberichtes. Gleichsam aber auch den Versuch, sich in die Situation des Erzählenden, also mir, hinein zu versetzen. 

Ich habe versucht nichts zu beschönigen, nicht zu übertreiben und so wenig wie möglich wegzulassen. Die Darstellungen sind so nahe an meinem Erleben und meiner Gefühlswelt, wie es mir im Rahmen meiner Erinnerungen möglich war.

Mit den abschließenden acht Empfehlungen des Erfahrungsberichtes, hoffe ich, Impulse geben zu können. Denn auch wenn meine Geschichte singulär betrachtet ein Einzelfall ist, finden sich genügend Orte im Netz, die zeigen, dass es sinnvoll wäre, etwas zu ändern.

Wenn ich dazu einen Beitrag leisten kann, freue ich mich. Denn ich bleibe der Bundeswehr und den Soldatinnen und Soldaten treu verbunden.

Ich freue mich auf eine kritische und konstruktive Diskussion mit allen, die meine Geschichte lesen oder hören möchten. Entweder hier in der Kommentarspalte dieser Seite oder an anderer Stelle im Netz.

U

Transparenz schaffen

Mir geht es darum transparent zu machen, welche Erfahrungen ein Bewerber macht, wenn er sich an die Bundeswehr als Arbeitgeber wendet.
r

Aufmerksamkeit generieren

Nicht ankreiden, sondern sensibilisieren für Prozesse und Richtlinien, die nicht mehr zeitgemäß sind und die Arbeitgeberattraktivität gefährden.
1

Veränderungen bewirken

Impulse und Anregungen geben für das Nachdenken und das Organisieren von Veränderungen in der Personalarbeit. 

Kurzhörbuch

Ich war Reservist - Ein Erfahrungsbericht

by Martin Wilbers

Wer nicht lesen will,

kann hören

Wenn Ihr Euch für die Geschichte interessiert, aber lieber zuhören möchtet, wie ich sie erzähle, dann seid Ihr hier richtig.

Minuten

Kapitel

Die geschriebene Geschichte

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29 Seiten
ca. 75 Leseminuten

Nachklang

Aktuelles & Reaktionen

Das BMVg und das BAPers haben rund zwei Wochen vor der Veröffentlichung dieser Seite Zugang erhalten. An dieser Stelle veröffentliche ich offizielle Reaktionen der Bundeswehr, zugeordneter Dienststellen oder dem BMVg, sofern mich etwas erreicht.

Info zum Nachbericht

Es begann schon einen Tag nach meinem Treffen mit der BAPers-Spitze und hat sich in den letzten drei Wochen noch einmal deutlich gesteigert: Viele Nachfragen nach dem Gespräch, wie es gelaufen ist und was besprochen wurde. Da es sich um ein Hintergrundgespräch...

11.000 Seitenaufrufe

Mit dem heutigen Stichtag hat diese Seite über 11.000 Seitenaufrufe. Rund 7.700 Mal wurde das Hörbuch genutzt, 4.500 Mal das PDF herunter geladen. Im Schnitt sind 3 Nutzer auf der Seite unterwegs und ich bekomme immer noch viele Mails und Nachrichten aus verschiedenen...

augengeradeaus!

Heute morgen hat Thomas Wiegold, der bloggende Journalist hinter augengeradeaus.net das Thema aufgenommen. Vielen Dank dafür und ich empfehle, auch die Diskussion auf seinem Blog zu verfolgen, die sich vielleicht im Laufe des Tages ergeben wird.

2000 Seitenzugriffe

Über das Wochenende hat die Seite inzwischen 2.000 Seitenzugriffe von über 1.300 Nutzern verzeichnet. Das Kurzhörbuch wurde rund 1.400 Mal genutzt, die geschriebene Geschichte wurde rund 500 Mal herunter geladen. Ich bedanke mich für das überwältigende Interesse. Ich...

522 Seitenaufrufe

Seit der Veröffentlichung heute um 8.30 Uhr wurde die Seite 522 Mal (Stand 16.50 Uhr) aufgerufen. Der Text wurde 197 Mal heruntergeladen und das Kurzhörbuch von den Mehrzahl der Nutzer angeklickt. An dieser Stelle schon einmal für das große Interesse innerhalb dieser...

Persönliches Gespräch

Das BAPers hat mir als erste Reaktion auf diese Veröffentlichung ein persönliches Gespräch angeboten. Es wird Mitte Dezember stattfinden. Gegebenenfalls wird das BAPers zudem eine offzielle Amtsstellungname abgeben, die in dem Fall an dieser Stelle unkommentiert...

Diskussion

Gerade Subjektivität braucht vielfältige Perspektiven. Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion mit Euch. Hier oder an anderer Stelle im Netz. 

71 Kommentare

  1. Jakob Zankl

    Hallo, ich für meinen Teil bin schon du bei der Suche nach einem Beorderungsdienstposten gescheitert. Aufgrund meiner zivilen Qualifikation als Architekt und Projektmanager wollte ich gerne in ein Kreisverbindungskommando beordert werden. Es war schon erschütternd an der mangelnde Kompetenz oder dem Desinteresse zweier Landeskommandos zu scheitern. Das sind immerhin Einheiten, die sich fast ausschließlich aus Reservisten speisen. Als OG, der Reserve wäre es bei mir auch und den § 26.2 gegangen. Stattdessen versuchte man mir regelmäßig einen Dienst als Obergefreiter in den RSUKr Schmackhafte zu machen. Nicht das, was ich mir als 53-jähriger Ingenieur mit 30 Jahren Berufserfahrung so vorstelle. Es ist also nicht nur das Personalamt, sondern auch andere Dienststellen.

    Antworten
  2. John Doe

    Hallo Herr Wilbers, wir sind schon alle ganz gespannt, wie Ihr Gespräch im Dezember gelaufen ist. Ist schon absehbar, wann Sie Zeit haben werden, um dieses letzte(?) Kapitel hier zu teilen?

    Antworten
    • martinwilbers

      Hallo John ;)),

      ja, es ist absehbar. Mein Schlusskapitel liegt schon in Köln zur Freigabe. Wir haben über viele Dinge gesprochen, die so (noch) nicht in die Öffentlichkeit gehören, weshalb ich den Text abstimmen muss und möchte. Aber dann kommt’s ganz sicher 🙂

      Antworten
  3. Brandt

    Ich bin natürlich sehr gespannt was jetzt beim Gespräch rausgekommen ist und wollte mal Nachfragen. Auch ob es Neuigkeiten von den Oberfähnrich gibt, der auf seinen Leutnant warten muss.

    Schöne Feiertage und juten Rutsch.

    Antworten
    • martinwilbers

      Ich werde im kommenden Jahr etwas zusammenstellen und schauen, was ich veröffentlichen kann. Eines vorweg: Es war ein sehr offenes Gespräch mit reflektierter Annahme der genannten Kritikpunkte. Die Thematik ist bekannt und dem Gespräch zufolge auch bewusst. Es soll und muss sich etwas ändern.

      Antworten
    • Siegfried Bahr

      Hallo Brandt,
      leider,auch seitens des Wehrbeauftragten in Verbindung mit BAPersBw, keine nachvollziehbaren Aussagen bezüglich Verkürzung der Wartezeit zum Leutnant d.R.
      In meinem Fall ist es so, dass ich laut BAPersBw, keine verwertbaren Ausbildungen der Abschlüsse habe soll.
      Es kann mir aber niemand, wirklich niemand sagen, warum und wieso.

      Es ist auch nicht herauszufinden wer und nach welchen Kriterien diese Bewertung vornimmt.

      Zwölf Jahre Vordienstzeit mit entsprechenden Ausbildungen bis zum HFW sind komplett wertlos.

      Zivile Abschlüsse usw. interessieren irgendwie keinen. Bedarf und Einsatz sind ebenfalls nicht von Bedeutung.

      Ein neuer Pers.Fw von BAPersBw hat mir vor kurzem mal beiläufig mitgeteilt, dass es eine Weisung vom BMVg gibt, dass es grundsätzlich keinerlei Verkürzung der Stsndzeit gibt.

      Status ist nun der, dass ich gemäß der SLV Paragraph 24, eine Stand/Ausbildungszeit von 36 Monaten , seit Ernennung zum ROA habe.

      Antworten
      • Brandt

        Hallo Herr Bahr,

        Ich würde gerne Wissen wie der Wehrbeauftragter oder das Personalamt argumentiert hat.

        In der A-1340/49 „Beförderung, Einstellung, Übernahme und Zulassung von Soldatinnen und Soldaten“

        ist unter 317 eigentlich klar geklärt wie die Stehzeiten eines ROA ist.

        Es sich wird klar auf die Zeit seit Eintritt in die Bundeswehr bezogen und nicht auf die Zeit als ROA.

        Da mich dieses Jahr die gleiche Problematik treffen wird, werde ich wohl nicht um eine Eingabe beim Wehrbeauftragten bzw. Annegret Kramp-Karrenbauer herumkommen. Trotzdem bin ich sehr Verwundert, das Siegburg eine Weisung erhält, die man nicht mal einsehen kann und die sich klar gegen eine gültige Zentrale Dienstvorschrift richtet.

        Ich werde berichten was bei mir Raus kommt, knapp 3 Jahre wollte ich eigentlich nicht warten.

        Natürlich bin ich auch sehr gespannt, was Sie Herr Wilbers zusammenstellen und ob Sie den Weg zurück zum Reservisten finden.

        MkG Brandt

        Antworten
        • Siegfried Bahr

          Hallo Herr Brandt,

          das Thema ist doch recht komplex und speziell. Gerne kann ich Sie über die Aussage des Wehrbeauftragten mit genauer Begründung informieren.

          Würde hier allerdings den Rahmen sprengen, nur so viel, ab Ernennung zum ROA beträgt die Standzeit 36 Monate, daran führt kein Weg vorbei.

          Bei Interesse Mail an bahr.siegfried@web.de

          Antworten
    • Hagen

      Servus, Kamerad,

      bleib auf jeden Fall am Ball … und wenn Du direkt das Büro von AKK nervst.
      Ich kann alles, was Du erlebt hast, nachvollziehen und dick unterschreiben. Seit 7 Jahren bin ich nun Reservist, habe über 2000 Tage als RDL hinter mir, war im Einsatz und und und … und hänge in einer Laufbahn fest, in die ich aufgrund Fehlberatung gerutscht bin. ISSO lebe hoch und wird gerne gelebt. Es ist einfach nur lachhaft, wie gross die Diskrepanz zwischen dem Wollen (Attraktivität!) und gelebter Wirklichkeit ist.
      Geb nicht auf!

      Gruss aus dem CIR

      Hagen

      Antworten
      • martinwilbers

        Hallo Hagen,
        von Aufgeben kann freilich keine Rede sein 🙂 Ich habe ja bereits vieles unternommen. Was aber daraus wird, liegt letztlich nicht in meiner Hand. Aber ich habe noch nicht den Punkt erreicht, an dem ich sage, ich lege jetzt alles ad acta und mach Schluss. Trotzdem glaube ich, dass man diesen Absprungpunkt im Zweifel irgendwann für sich finden muss, wenn es gar nicht mehr geht. Dann dann muss man seine Energie auf Dinge konzentrieren, die das Leben etwas wohlwollender bereichern 🙂

        Antworten
  4. Johann

    Hallo Martin,
    auch mir spricht Dein Bericht aus der Seele. Viel enttäuschender: Auch die meisten meiner Kameraden auf dem Lehrgängen an der OSH hatten ähnliche Erfahrungen mit dem BAPersBW. Nur sehr vereinzelt funktioniert alles glatt. Diese Kameraden hatten dann sehr viel Glück. Die Inspektion war ebenfalls hilflos, kann es aber nicht ändern.
    Von den aktiven Kameraden kam lediglich das Feedback, dass man sich nach zahlreichen Dienstjahren an die Prozessineffizienzen/Willkürherrschaft gewöhnt habe. Durch das persönliche Netzwerk können diese Defizite zum Teil ausgeglichen werden. Nicht sehr motivierend für Reservisten. Ich freue mich sehr, dass Dein Blog sowohl auf augengeradeaus als auch hier viel Resonanz erfährt. Hoffentlich ändert sich endlich etwas.

    Antworten
  5. CIRFOREVER

    Ich bin selbst im CIR, jetzt wieder als aktiver Soldat, vorher war ich aktiver Reservist in der SKB.
    Ich kann die Kritik, dass man „nur“ aufs Studium abzielt, gar nicht verstehen. Dann ohne solche „harten“ Kriterien wäre ja der Willkür Tür und Tor geöffnet. Wir haben hier im CIR genug Leute, die gerne Offizier werden wollen, aber Ihre Qualifikation ist nur für sie selbst klar erkennbar, um es mal vorsichtig zu formulieren.
    Und zur gesundheitlichen Einigung: wenn jemand gemäß Musterungsergebniss nicht tauglich ist, kann er eben kein Soldat werden. Denn es kommt schneller vor als man glaubt, dass man (auch als Reservist) kurzfristig eine andere Tätigkeit ausüben muss, auch wenn es nur in der Sicherung der Kaserne ist. Ein Auslandseinsatz wäre im Falle des Offiziers, der aufgrund von Einschränkungen nur in der Redaktion Bundeswehr arbeiten kann, auch ausgeschlossen.
    Also, es klingt bitter, aber manchmal geht halt ein Beruf aus Gründen nicht, da gehört auch der Soldatenberuf dazu.

    Antworten
    • martinwilbers

      Lieber CIRFOREVER,

      Danke für deine Gedanken und Deine Meinung. Ich glaube, dazu kann man geteilte Ansichten haben. Das Studium als „hartes Kriterium“ zu wählen, ist überaus gewagt. Die Personalorganisation der CIR würde Dir da, glaube ich, auch nicht zustimmen können. Einen anderen Weg zu wählen, hätte mit Willkür nicht viel zu tun. Er würde den Menschen und seine Qualifikationen aber über ein Studium hinaus betrachten. Das ist in sehr vielen Bereichen sinnvoll und auch in zivilen Organisation wird nicht nur nach Studium sortiert. Ausnahmen bestätigen die Regel und natürlich muss auch beachtet werden, dass für gewisse Tätigkeiten, etwa mit wissenschaftlicher Grundlage, ein entsprechendes Studium notwendig ist. Pauschal kann ich Deiner Meinung aber nicht folgen.

      Antworten
    • Johann

      Gerade bei höheren Dienstgraden d.R. (26.2) ist die Wahrscheinlichkeit, aktiv infantristische Tätigkeiten durchzuführen doch eher begrenzt. Wenn man sich bei den Kommandobehörden so umschaut, dann sind auch aktive Soldaten 45+ nicht mehr dazu in der Lage.
      Daher ist es schwer zu verstehen, dass bei der Musterung lebensälterer Kameraden mit spezieller Verwendung die gleichen Bewertungsstandard angesetzt werden, die beim 18 jährigen FWDL Fallschirmjäger.

      Antworten
    • Xander

      Ich glaube Kamerad, dass diese Bemerkung schon herablassend, arrogant und von oben herab zu Irritationen und Mißverständnissen führen könnten. Sind also RDL‘er ohne Studium, aber mit hochqualifizierten Zertifizierungen, Abschlüssen, teilweise auf dem zweiten Bildungsweg, RDL‘er zweiter Klasse? Glaube ich sicher nicht, wenn man auch gewisse RDL‘er mit Studium sich näher betrachtet! Also, es geht hier nicht um Studium, sondern um Qualifizierung, Eignung, Befähigung und zivile sowie militärische Berufserfahrung.

      Antworten
  6. Andreas

    Hallo Martin,
    ich kann Deine Geschichte ebenfalls gut Nachvollziehen ich hatte mich beworben im Jahr 2014, die Ausbildung durchlief ich dann in 2017. Da die Bundeswehr auch keine Ingenieure für NAchrichtentechnik brauchte (??), habe ich die Ausbildung auch als DVag durchlaufen dürfen.
    Erschwerend kam hinzu, dass ich keine Truppe vor-Ort hatte, welche mich in die „Geheimnisse“ bzw. in die Knfiffe der Bw-Welt einführte oder unterstützt. Da hast du bereits einen entscheidenden Vorteil gehabt!

    BAPersBw hat mich dann zu Abschluss der Ausbildung noch beglückwünscht, mir einen Link auf die Liste aller Bw-Standorte in Deutschland zugesendet und mir mitgeteilt, dass ich bei den jeweiligen S1-Abteilungen nachfragen kann, ob passende Dienstposten vorhanden sind. Das nenne ich Pesonalarbeit!
    Wie es der Zufall wollte war der nächstliegende Standort, dann auch noch fachlich passend, der Bedarf war gegeben da es mehrere Vakanzen seit Monaten bzw. Jahren gab (hier tritt wieder die Diskrepanz zwischen Bedarf und Bedarfsdeckung zu Tage). Nach einem persönlichen Gespräch wurden sich beide Seiten einig und so ergab sich dann eine Beorderung und bereits mehrere RDL’s zum beiderseitigen Nutzen.
    Vor der Beorderung hat jedoch BAPersBw nochmals für Verzögerung gesorgt und wollte mich auch telefonisch überzeugen, ich glaube es handelte sich um das erste Telefongespräch BAPersBw zu mir überhaupt, der Beorderung nicht zuzustimmen.
    Sei es drum, ist ja nun Geschichte…

    Sofern bei Dir der Wille noch nicht ganz erloschen ist Dich in der Bw zu angagieren, könntest du Dich auf Tauglichkeitsgrad X prüfen lassen (Stabsdienst Inland, siehe hierzu https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,63783.0.html). Da wäre eine Weiterverwendung im bestehenden DG scheinbar machbar, unklar ist jedoch, ob eine Ausbildung als ROA a.d.W. möglich wäre.

    Gruß,
    Andreas

    Antworten
    • martinwilbers

      Hi Andreas,

      danke für deine Erzählung. Den Hinweis mit dem „X“ habe ich auch schon erhalten. Danke dafür. Ist allerdings etwas, über das ich erstmal nachdenken muss. Ich kann gerade nicht sagen, dass das so für mich funktioniert, nach allem, was ich die letzten zwei Jahre unternommen habe.

      Antworten
  7. Michael

    Ja, vieles davon kann ich bestätigen. Ich bin nach 25 Jahren Pause wieder als Reservist eingestiegen, hatte aber den wohl gravierenden Vorteil, schon vorher Offizier gewesen zu sein. Trotzdem hätte es das Karrierecenter durch zunächst Untätigkeit und dann die Unfähigkeit, mich an die richtige Stelle weiterzuleiten, beinahe versemmelt.
    Es gibt keine bürokratischere Organisation wie die Bundeswehr – das habe ich schon vor 25 Jahren behauptet, und es ist seither definitiv nicht besser geworden. Unfassbar, eigentlich….

    Antworten
  8. Dan

    Habe gerade das Hörbuch gehört. Vielen Dank für die Informationen. Haben Sie mal daran gedacht einen regelmäßigen Podcast zu starten? Sie haben einen angenehmen Erzählstil und sind angesichts der Umstände erstaunlich sachlich geblieben. Das kann auch nicht jeder. Meinen Respekt haben Sie. Schade für die Truppe, hätte sicher gut funktioniert.

    Freundliche Grüße und Alles Gute!

    Dan

    Antworten
    • martinwilbers

      Hallo Dan,

      danke für das Kompliment 🙂 Tatsächlich betreibe ich bereits einen eigenen Podcast, der aus Zeitgründen aber leider schon eine Weile brach liegt. Im kommenden Jahr geht es aber mit neuen Episoden weiter.

      Antworten
  9. Mauritz C.

    Lieber Martin,

    hab vielen herzlichen Dank für deine Schilderungen, die ich mir gestern Abend angehört habe und die ich teilweise gut nachvollziehen kann, teilweise sehe ich die Sache aber auch anders.
    Zuerst einmal mein Kompliment bezüglich der Kontaktaufnahme mit dem Truppenteil! Besser kann man das kaum machen!

    Völlig recht hast du in Bezug auf die dürftige Informationslage im Netz: Dort steht zwar, dass man sich für den Seiteneinstieg als Res. Offz. mit höherem Dienstgrad bewerben kann, wie sich die Laufbahnen unterscheiden und vor allem wie die Ausbildung abläuft, steht dort aber nicht. Ich hatte damals (September 2016) wohl Glück: Ich schrieb die für die Bewerbungen zuständige Abteilung im BAPers an, wurde um einen Anruf gebeten und erhielt alle nötigen Informationen vom St.Fw. F., der auch sogleich auf die Unterschiede von 26 (2) und 26 (4) hinwies (Hinweise und Belehrungen begleiten mich seitdem von Veranstaltung zu Veranstaltung). Sehr lästig fand auch ich die langen Wartezeiten, für die aber nicht allein das BAPers verantwortlich ist: Die zu besetztenden Dienstposten müssen ja erst mal gemeldet werden. Naja, jedenfalls dauerte es bin Ende 2017, bis ich meinen Ablehnungsbescheid für 26 (2) erhielt.
    Hier übrigens eine wichtige Abweichung: Ich musste eine Erklärung zurückschicken, falls sie meine Bewerbung für 26 (4) berücksichtigen sollen. Falls das bei dir auch so gewesen ist, ändert das die Sache schon etwas: Spätestens da wäre es wichtig gewesen, den Unterschied zu kennen (ich habe eigentlich immer jemanden in der Abteilung erreicht, zudem ist die Soldatenlaufbahnverordnung ja auch öffentlich zugänglich).

    Was die Einkleidung angeht: Das ist so ein Fall, wo aktive oder ehemalige Soldaten immer mit den Achseln zucken und sagen „Bund eben!“ Spaß beiseite: So etwas ist blöd, kostet Zeit, aber das gab es schon vor 20 und auch vor 10 Jahren und wird es auch in 20 Jahren noch geben.

    Nun aber zu meinen Hauptkritikpunkten:
    Erstens der Unterschied von 26 (2) und 26 (4). Ich finde die Lage da gar nicht so weit hergeholt, wie viele meinen: Es gibt zum einen feste Dienstposten, die die Bundeswehr besetzen will – über 26 (2). Und es gibt die anderen Bewerber, die prinzipiell für die RO-Laufbahn geeignet sind, auch wenn sie natürlich nicht die Erfahrung eines aktiven Oberleutnants haben können und ihre ‚Verwertbarkeit‘ für die Bundeswehr unklar ist. Früher wurden die einfach aussortiert, heute können sie die Ausbildung über die DVags machen, wenn sie das wollen (wissen aber, dass das Nachteile hat). Dass das Studium das einzige Kriterium für die Vergabe der Posten ist, ist sicherlich unglücklich, aber andererseits auch irgendwo verständlich: Erstens muss die Grundlage der Zu- oder Absage rechtlich einigermaßen handfest sein, zweitens würden Einzelfallentscheidungen eine gemeinsame Auswahl von Truppenteil und BAPers erfordern, was gleich deutlich aufwendiger wäre (und die zuständige Abteilung ist nicht gerade groß). Hier soll übrigens auch noch mal darauf hingewiesen werden, dass die Laufbahn 26 (2) einen großen Nachteil hat: Während wir 26 (4)er nach beendeter Ausbildung selbst auf die Suche nach einer Beorderung gehen können, bekommen die 26 (2)er im Falle einer Zusage genau EINEN Posten angeboten. Nehmen sie den nicht, haben sie eben Pech gehabt.

    Was mich bei deinem Bericht auch etwas irritiert, ist die Konstellation von Truppenteil und PersBW: Klar ist es schön, wenn du einen Truppenteil gefunden hast, der dich haben möchte und bei dem du dich wohl fühlst! In deinem Bericht klingt es aber mehrmals so, als – verzeih mir die zugespitzte Ausdrucksweise – solle man dich nun bitte einstellen, weil dich ein Truppenteil haben will. Du wolltest aber nun mal Offizier werden, und dafür gibt es bestimmte Voraussetzungen: Du musst medizinisch tauglich sein, zudem musst du die Sicherheitsüberprüfung bestehen usw.. Hier müsstest du auch noch aus deiner früheren Dienstzeit wissen, dass keine Ausnahmen gemacht werden können und dass Argumente wie („Ich möchte das aber und hatte auch noch nie Beschwerden!“) wenig bringen.

    Zuletzt vielleicht noch ein paar Worte zu dem Verhältnis Werbung-Verfahren: Deine teilweise etwas scharf formulierten Hinweise auf die Imagekampagne der BW gehen meines Erachtens etwas an der Realität vorbei: In erster Linie richten sich die ganzen Kampagnen an potentielle BewerberInnen für den regulären Dienst, nicht für die Reserve. Dass es Truppenteile gibt, in denen die Reserve eine große, ja sogar existentielle Rolle spielt, freut mich sehr, aber es ist nicht unbedingt der Normalfall.

    Insgesamt bin ich – wie gesagt – bei ein paar Punkten deiner Meinung, bei anderen aber nicht. Gerade angesichts der Tatsache, dass du dich so super um deinen Dienstposten, die Einkleidung usw. gekümmert hast, wird mir wirklich nicht klar, wie es dazu kommen konnte, dass du erst so spät von den Eigenheiten der Laufbahn erfahren konntest, für die du dich längst beworben hattest und die ja auch die formale Grundlage deines Dienstpostens gewesen wäre.

    Schade! Ich wäre gerne mit dir in Mürwik gewesen!

    Antworten
    • martinwilbers

      Lieber Mauritz C.,

      lieben Dank für Deine sehr differenzierte Betrachtung! Ich find es ganz wichtig, dass unterschiedliche Perspektiven das Thema bereichern und natürlich ist auch klar, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt.

      Lass mich ein paar Punkte Deines Kommentars herausgreifen. Ich bin nicht der Meinung, dass es sinnvoll ist, das Studium als tatsächlich einzige Grundlage herzunehmen. Ich glaube, dass man qualifizierte Menschen nicht dadurch bekommt, dass man einzig ein abgeschlossenes Studium betrachtet. Die Lage im Bereich CIR zeigt das ganz deutlich. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine besser Abstimmung zwischen Bedarfsdecker und Bedarfsträger nötig ist. Sie ist freilich aufwändiger, führt aber aus meiner Sicht in jedem Fall zu besseren Ergebnissen und Entscheidungen.

      Warum ich die Unterschiede zwischen beiden Paragraphen nur „kleckerlesweis'“ erhalten habe und eine vollständige Informationslage erst am Tag des Assessments kam, kann ich Dir leider auch nicht erklären. Ich habe mich wirklich sehr engagiert, alle nötigen Infos zu bekommen. Aber wie es schrieb: Teilweise war die Informationslage im BAPers selbst unüberschaubar, unklar oder kontrovers. Ich weiß aber auch, dass es vielleicht manchmal einfach damit zu tun hat, mit wem man spricht. Sollte es aber nicht, finde ich 🙂

      Ich habe ja im Bericht darauf hingewiesen, dass sich die Werbung auf aktive Laufbahnen bezieht. Aber sie wird eben auch von anderen wahrgenommen. Ich glaube, das Personalmanagement hätte ein paar Ansätze der Optimierung, um das kommunikative Ziel der Bundeswehr als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, zu unterstützen. Es gilt in der Thematik immer: Erst innen, dann außen. Das sehe ich, auch nach den überaus vielen Rückmeldungen, die mich erreicht haben, nicht als gegeben. Aber auch hier: Es gibt nicht nur schwarz oder weiß.

      Ich wäre auch gerne mit Dir in Mürwick gewesen. Ich finde es bedauerlich, dass es wohl nicht dazu kommen wird, dass ich überhaupt nach Mürwick komme. Aber ich möchte einfach versuchen, auf ein Thema aufmerksam zu machen, dass nicht nur mich betrifft. Wenn ich etwas bewegen kann, freue ich mich. Mehr kann ich nicht verlangen oder tun.

      Aber ich freue mich für Dich, dass Dein Reservisten-Werdegang gut gelingt und ich hoffe, Du wirst weiterhin viele tolle Momente in der Bundeswehr erleben. Denn davon gibt es ganz viele. In der vergangenen Woche musste ich mehrmals darauf hinweisen, dass ich nicht die Bundeswehr kritisiere. Ich kritisiere einige Personalprozesse, die ich erlebt habe. Das muss man unterscheiden. Der Bundeswehr bleibe ich nichtsdestoweniger treu verbunden. Auch ohne Uniform, auch wenn ich es gerne anders gehabt hätte.

      Antworten
  10. Richard van Lipzig

    Hallo Martin.

    Deinen Bericht habe ich gelesen wie ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich weiß nicht ob ich schmunzeln soll oder auch in besagte Tischkante beißen will.
    Ich kann Dir in allen Bereichen zustimmen. So wie es einen Spiegeldienstposten gibt, gibt es hier auch ganz viele gespiegelte Geschichten mit dem BaPers. Meine ist nur in den Details ein wenig anders. Ich habe nach vier Jahren (erst 26.2 jetzt nach erfolgreichem AC in Erfurt) auch aufgegeben, all die Namen der Ansprechpartner zu notieren, da diese nach kurzer Zeit eh nicht mehr zur Verfügung standen respektive stehen.

    Als Dipl.-Kaufmann mit den Schwerpunkten Lager & Beschaffungswesen (in Koblenz beim BAAINBw bestand kein Interesse) und Personalwesen (ich hatte schon zynisch beim BAPers angemerkt, dass ich bei Personalvakanzen zur Verfügung stände) passt auch mein Studium nicht in die §-Schablone. Jetzt bin ich auch noch ausgebildeter Heizungsbaumeister & Gebäudeenergieberater und hatte die Hoffnung, dass beim BaIUD Hilfe benötigt wird ………

    Ich werde mich jetzt vorläufig nicht mehr in den Prozess der Betrachtung einbringen. Als OG d.R. bin ich in der nicht beorderten Reservistenarbeit aktiv tätig und freue mich auf jede Veranstaltung mit den Kameraden.

    Viele Grüße vom Niederrhein
    Richard van Lipzig

    Antworten
    • martinwilbers

      Danke für die Grüße, Richard! Ich habe noch Zuversicht, dass sich ein paar Dinge verändern lasse. Ich bin gespannt. Gerade arbeite ich nebenher an einer kleinen Projektskizze, die ich zu meinem Gespräch mitnehmen möchte. Wir werden sehen, ob es dafür eine Offenheit gibt. Ich würde mich für alle freuen, die sich aktiv in die Bundeswehr einbringen möchten oder dies schon tun.

      Antworten
  11. Jane Doe

    Die Bundeswehr versucht Eierlegende Wollmilchsäue als Offiziere zu produzieren. Im Bataillon nach oben und dann alle zwei Jahre auf einem neuen Posten – zum Teil kein Einlernen oder Vorkenntnisse. Das Studium ist der Wunsch des angehenden Soldaten, damit er nach dem Ausscheiden etwas hat. Die spätere Verwendung muss nichts damit zu tun haben.
    Das geht aber nicht, wenn man Spezialisten braucht (hier fiel mehrfach IT).

    Allerdings müsste soooviel, wie hier geglaubt wird, gar nicht für den Reserveoffizier geändert werden (ok, ein paar Merkblätter, ein paar Ablaufdiagramme, moderne Kommunikationsmittel wären schon toll – und mehr Plätze bei den nSAK-Kursen der SKB). Das Problem sind nicht maßgeblich die Gesetze oder Besoldungsgrundlage.

    Es ist die INDIVIDUELLE BEWERTUNG eines Lebenslaufs, die vollständig fehlt.
    Einfacher ist es jedoch nach formalen Kriterien zu urteilen und hinter §§ verstecken.

    ————
    Ich favorisiere folgende Vorgehensweise mit einem fachlichen Test bei abweichendem Studium – aber fachlicher Qualifikation für den DP, damit nach 26.2 eingestellt werden kann (bisher 26.4):

    Aus obigen Beispiel des Mathematiker als angehender Dr. (Moritz S): Dienstgrad könnte Major mit abgeschl. Dr. sein. Fachliche Bewertung seiner Fähigkeiten nach entsprechendem IT-Test und Einsatz für passenden Dienstposten mit passendem Dienstgradspanne (Maj-Oberst). Vielleicht ein längere Eignungsübung dransetzen (Probezeit). (Wobei bei einem Dr. in ‚Softwareentwicklung‘ der 26.2 erfüllt sein sollte – hier fehlt es dann eher daran, dass es in der entsprechenden Einheit keine V-Posten als Maj gibt … aber das gehört nicht in den Aufgabenbereich des BAPers, sondern des Kdo).

    Oder (Markus Heller): Dienstgrad nach dem Abschluss der Geschichtswissenschaften, und fachliche Bewertung nach Test… wie oben. Streitpunkt wäre hier dann eventuell die Anerkennung der Berufserfahrung für einen höheren DG als aus dem reinem Geschichtswissenschaftsstudium herauskommt …. aber sonst wie bei MoritzS.

    (Martin Willmers benötigt neben der neuen Gesundheitsprüfung, die seit Mitte Dez. anwendbar ist einfach der richtige Dienstposten zugewiesen, der zu seinem Profil passt.)

    Alle wären glücklich, oder? Der ein oder andere würde sich auch für längere RDLs, Urlaubsvertretung oder sogar auf den Seiteneinstieg einlassen – incl. längerer Verpflichtung. Spezialistenproblem gelöst? Nein, aber bestimmt eine enorme Attraktivitätssteigerung und Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem genau dass, was eine Verstärkungs- und Unterstützungsreserve ausmacht.

    Aber dieses Problem gibt es auch beim ’normalen‘ Seiteneinstieg, der unmöglich ist, wenn man nicht ein 1:1 passendes Studium hat. Da war es wieder das „Spezialistenproblem“.

    Und ich nehme an, dass keiner von den obengenannten in einem Bataillon Kommandeur oder Kompaniechef werden will 😉 … und sich auch entsprechend militärisch benehmen können. Dafür gibt es die militärfachliche Ausbildung inform der drei ROLehrgänge.

    Der 26.4 könnte dann für ein Studium der Theologie verwendet werden, der zivil in einem Versandhandel arbeitet und zum Reserveoffizier (OLt) nach 26.4. ausgebildet werden will.

    Wie die Bw das Studium bewertet, sieht man an der Überschrift des §26 „Offiziere mit Hochschulausbildung“. Also, jeder der aktuell studiert hat und wissenschaftlich gearbeitet hat, weiß das ein Studium keine Ausbildung ist und eine heutige Bachelor/Masterthesis kein Projektbericht mehr ist. Übrigens ist der PhD auch gerade in den Köpfen der Bw angekommen. 20 Jahre Bologna.
    (Zum Schmunzeln: bei der Bw ist der PhD. ein „Dr. der Philosophie“ … gut, kann ein Versehen sein, aber Schreiben kommen immer noch so)

    WO EIN WILLE DA EIN WEG.
    Wenn es kein Wille gibt, wird es auch kein Weg geben.
    ISSO

    Antworten
  12. Nils

    Hallo Lieber Martin,
    ich habe diesen Sommer, beim Rauchen und beim Antreten, bereits von deiner Tortur erfahren. Ich habe zwar dein Buch noch nicht gelesen (bzw. gehört), aber ich kann deine damaligen Entscheidungen immer noch absolut Nachvollziehen.
    Ich wünschte mir, dass sich im BAPers mal etwas tut und bewegt. Aber die sind nicht nur nicht die schnellsten, sie sind im Schneckentempo unterwegs. Verglichen mit anderen Bundesbehörden.
    Ich werde mir dein Hörbuch nachher gemütlich auf der Heimfahrt anhören. Denn du hast für mich immer noch ein Radio Gesicht 😛

    Wenn du mal im Raum Koblenz unterwegs bist, sag ruhig bescheid. Denn min. einen Kaffee hast du dir für die Mühen redlich verdient.

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    • martinwilbers

      Hahaha, danke lieber Nils! Radio-Gesicht ist gut 🙂 Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal in eine Talkshow, dann passt das wenigstens. Ich hoffe auch, dass sich etwas bewegen lässt. Aber das bleibt abzuwarten. Der Termin dafür findet aufgrund der Terminlage erst im Dezember statt. Aber es haben sich schon viele andere bei mir gemeldet. Ich freue mich wirklich sehr über die öffentliche Unterstützung.

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  13. Locke

    Toller Bericht, ich habe das Ganze auch durchlaufen und ich kann fast alle Unannehmlichkeiten voll bestätigen .
    In den drei Modulen lernt man über fünfzig Kameraden kennen,
    die Mehrheit war sich einig, dass die Arbeitsweise des BAPers in Siegburg eine absolute Negativwerbung für die Bundeswehr ist .
    Früher gab es mal quartalsweise eine Auswahl -Konferenz, einmal jährlich ist ein Witz !
    Das kann sich im Zivilleben kein Arbeitgeber leisten !

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Über mich 

38 Jahre, verheiratet, eine wunderbare kleine Tochter. Ich lebe mit meiner Familie in Bamberg und arbeite überwiegend deutschlandweit. Studiert habe ich Diplom-Soziologie, Kommunikationswissenschaften und Marketing. Später folgten Zusatzqualifikationen als psychologischer Coach, Brand Manager, PR-Manager und Change-Manager.

Ich habe viele Jahre in der Medienwelt hinter mir, produziere heute Audioformate und begleite Unternehmen auf ihrem Weg zum attraktiven Arbeitgeber. Meinen Grundwehrdienst habe ich als Marineversorger zunächst in der Versorungsschule List, später in der Marinefliegerlehrgruppe in Westerland absolviert. Als Reservist habe ich zwei Jahre im Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr gedient.

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